Die Buchstaben, die Sie unter jeder Note sehen, werden als Notennamen bezeichnet. Die Notennamen dienen der Bezeichnung und Unterscheidung der Noten. Ursprünglich wurden die Notennamen aus dem Alphabet abgeleitet. Ausgehend vom a waren die Bezeichnungen wie folgt:
Die einzige Anomalie ist das "b". In der deutschen Bezeichnung wird das "b" als "h" bezeichnet. Dieses "h" stammt aus einer Fehlübersetzung eines deutschen Mönchs im Mittelalter. Im Fortgeschrittenenkurs werden wir feststellen, dass uns diese Tatsache noch weitere Probleme beschert, denn der Name "b" existiert auch im deutschen Gebrauch, nur für eine andere Note. Und so sieht die Bezeichnung der Notennamen im Deutschen aus:

Beginnen wir mit der C-Dur-Tonleiter.
Am Anfang dieser Notenzeile sehen Sie den bekannten Violinschlüssel. Dieser legt, wie wir bereits wissen, fest, dass das g1 auf der zweiten Linie steht. Ausgehend von dieser Note werden die anderen Noten auf den Linien verteilt.
Was bedeutet das C-Dur? Das "C" in C-Dur bedeutet, dass die Tonleiter beim c beginnt. "Dur" steht für das "Tongeschlecht". Darauf gehen wir im Fortgeschrittenenkurs näher ein. Die Tatsache, dass alle Noten hintereinander geschrieben wie eine Treppe aussehen, führt zu der Bezeichnung "Tonleiter".
Prägen Sie sich die Noten und deren Namen gut ein! Am besten laden Sie sich im Downloadbereich unser Notenpapier herunter und notieren Sie selbst einmal die Noten und deren Namen. Das übt und prägt sich leichter ein, als wenn Sie dies nur lesen. Wenn Sie bereits Noten zu Hause haben versuchen Sie doch auch einmal die Notennamen drunter zuschreiben.
Es genügt zu Anfang, wenn Sie sich nur zwei wichtige Noten merken, nämlich das "c" auf der ersten Hilfslinie unter der Notenzeile
und das "g"
, welches durch den Kringel des Violinschlüssels markiert wird. Dann brauchen Sie nur noch von diesen Noten ausgehen, wenn Sie die anderen Noten finden wollen.
Wir haben bereits eine Funktion der Note, die Tonhöhe, kennen gelernt. Eine Note hat aber noch eine zweite Funktion. Sie gibt auch noch die Tondauer an. Das ist wichtig, denn sonst wäre jeder Ton ja gleich lang. Wir haben gelernt, dass je nach Lage im Notenliniensystem, die Tonhöhe variiert. Wie kann jetzt aber die Tondauer angeben werden? Ganz einfach: Wir verändern diesmal nicht die Lage, sondern das Aussehen der Note.

Die Dauer, für die ein Ton gespielt werden soll, gibt man in "Schlägen" an. Eine Note muss demnach für eine bestimmte Anzahl von Schlägen gespielt werden. Dazu später mehr in den Kapiteln Takte und Tempo.
Die ganze Note
wird 4 Schläge ausgehalten,
die halbe Note
2 Schläge und
die Viertelnote
1 Schlag.
Offensichtlich hat die halbe Note genau die Hälfte der Schläge, einer ganzen Note.
Stellen Sie sich dazu einmal einen Kuchen vor. Ein ganzer Kuchen ergibt einmal zerschnitten zwei halbe Kuchen. Erneut zerschnitten vier Viertelkuchen. Genauso ist das mit Noten.
Die ganze Note besteht nur aus einem so genannten "Notenkopf". Der Notenkopf ist der Teil einer Note, der durch Lage in der Notenzeile die Tonhöhe angibt. Die halbe Note hat zusätzlich einen senkrechten Strich, den "Notenhals". Die Viertelnote sieht eigentlich aus, wie die halbe Note, nur ist ihr Kopf ausgefüllt. Der Notenkopf kann offensichtlich, wie bei der halben und der ganzen Noten, unausgefüllt sein oder, wie bei der Viertelnote, ausgefüllt.
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Das freut mich
Echt cool hat mir wirklich weiter geholfen!

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